Kirchgemeinde

Die Hauptaufgabe der Kirchgemeinde ist es, die Voraussetzungen für eine lebendige Kirche für die Menschen am Ort zu schaffen. Dies unter Berücksichtigung der gesamtkirchlichen Bedürfnisse und in Mitverantwortung für die Weltkirche. Dies jedoch in einer je eigenständigen kirchlichen und staatskirchenrechtlichen Zuständigkeit und Verantwortung. Im festen Willen zu einvernehmlicher Zusammenarbeit mit den kirchlichen Organen und im gegenseitigen Respekt für die je eigenen Aufgaben.

Die Kirchgemeinde Illnau-Effretikon umfasst die politischen Gemeinden Illnau-Effretikon, Lindau und Brütten. Diese wiederum umfassen die Dörfer Illnau, Effretikon, Ottikon, First, Agasul, Horben, Mesikon, Bisikon, Bietenholz (Illnau-Effretikon, ohne Kyburg) und Tagelswangen, Lindau, Winterberg, Grafstal (Lindau) sowie Brütten.

Die Bevölkerung im Gebiet der Kirchgemeinde wuchs in den vergangenen 20 Jahren an, hingegen blieb der Anzahl der Katholiken relativ stabil:

Statistik Ilnau-brütten-lindau

Waren die Vorgängerorganisationen der Kirchgemeinde bis zur öffentlich-rechtlichen Anerkennung auf eine freiwillige Entrichtung der Kirchensteuer, Spenden und der innerkirchlichen Solidarität angewiesen, änderte sich dies mit der Volksabstimmung vom 7. Juli 1963. Die erste Kirchenpflege wurde an der Kirchgemeindeversammlung vom 9. Dezember 1963 bestellt. Somit konnten seit dem 1. Januar 1964 Steuern erhoben werden. Der Steuerfuss schwankte über die Zeit meist zwischen 12% und 15%.

Die Kirchgemeinde Illnau-Effretikon ist eine von 75 Kirchgemeinden im Kanton Zürich und basiert auf dem kantonalen Kirchengesetz und der Kirchenordnung. Daneben regeln noch viele Bestimmungen in den verschiedensten Reglementen das Miteinander im Kanton.